Prävention Medienkompetenz

Unser Präventionsangebot

Wir vermitteln Medienkompetenz über Schulprojekte, Elternabende und Fortbildungen.

  • Projekte mit Jugendlichen zum Thema Mediensucht, Soziale Netzwerke, Gewalt in Medien, Cybermobbing
  • Angebote für Eltern
  • Fortbildungen für Lehrer und andere pädagogische/beratende Fachkräfte

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Für Grundschulen:

Fernsehen – Computer – Spielekonsolen
Wieviel Medienkonsum ist gut für unsere Kinder?

Das Stichwort Medienkompetenz bzw. Medienerziehung gewinnt in der Erziehung immer mehr an Bedeutung.

Unsere Kinder wachsen ganz selbstverständlich mit den sogenannten Neuen Medien auf und gehen meistens ziemlich unbefangen und mit einer großen Portion Neugier damit um. In der Schule ist der Umgang mit Medien in vielen Bereichen bereits alltäglich geworden. Besonders das Internet bietet den Kindern eine Vielzahl von Chancen und Möglichkeiten, den eigenen Horizont zu erweitern.

Trotzdem muss diese Kompetenz von Kindern genauso erworben werden wie etwa Lesen oder Schreiben. Sie müssen lernen, wie sie das vielfältige Angebot in der virtuellen Welt angemessen nutzen und verantwortungsbewusst mit dem Internet umgehen können.

Was es heißt, ganz selbstverständlich in einem multimedialen Umfeld aufzuwachsen, können wir Erwachsene jedoch häufig nur schwer nachvollziehen. Entsprechend groß ist bei vielen die Verunsicherung, welche Auswirkungen diese neuen medialen Erfahrungen auf die kindliche Entwicklung und ihr Weltverständnis haben.

An diesem Abend werden gemeinsam Fragen rund um die Medienerziehung erörtert und diskutiert.

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Für weiterführende Schulen:

Tag der Medienkompetenz

Baustein 1 – Schulklassen-Workshops
Computerspiele – Soziale Netzwerke – Computerspielsucht – Cybermobbing

In einer Unterrichtseinheit erarbeiten die Schülerinnen und Schüler PowerPoint Präsentationen zum Thema Soziale Netzwerke, Gewalt und Computerspiele, Cybermobbing und Computerspielsucht. Darüber hinaus wird die eigene Mediennutzung reflektiert und für einen kompetenten Umgang mit Computerspielen und Sozialen Netzwerken sensibilisiert.

Baustein 2 – Lehrerfortbildung
Digitale Spielräume – Basiswissen Computer- und Videospiele für Pädagogen

Die zweistündige Fortbildungsveranstaltung resümiert den Unterricht am Vormittag und erweitert die dort vermittelten Inhalte zu Faszination und Wirkung um Aspekte der pädagogischen Relevanz zur weiterführenden Auseinandersetzung mit Schülerinnen und Schülern. Möglichkeiten für konkrete Unterrichtseinheiten werden vorgestellt.

Baustein 3 – Elternabend
Digitale Spielräume – Lost in space – Machen Computerspiele abhängig?

Die Informationsveranstaltung ergänzt die Schulung der Schulklassen am Vormittag. Die Eltern erfahren, was ihre Kinder gelernt haben und wie das Gelernte zu Hause sinnvoll aufgegriffen werden kann. Folgende Fragen werden u.a. erörtert:

Wie können Kinder zu Hause gefördert und unterstützt werden? Was, wie und wann sollten Kinder und Jugendliche am Computer spielen? Machen Computerspiele abhängig? Wie können Kinder vor möglichen Gefahren geschützt werden? Was machen Sie, wenn Ihr Kind zu lange vor dem Computer sitzt? Was tun gegen Cybermobbing?
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Bei Fragen zur Medienprävention wenden Sie sich bitte an Harald Nolte.

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Die BZgA hat die Kampagne „Ins Netz gehen“ gestartet, die sich mit Angeboten an Jugendliche und Eltern richtet. Die Internetseite www.ins-netz-gehen.de bietet Jugendlichen eine Vielzahl an interaktiv aufbereiteten Informationen zum Thema Computerspiel- und Internetnutzung, sowie praktische Hilfen.